SCHRIFT

Dear non-Feminists…

Viele Frauen fühlen sich in die Ecke gedrängt von dem, was sie unter Feminismus verstehen: Möchte dieser einen nicht die ›Weiblichkeit‹ verbieten? Wenn ich mich als Frau identifiziere, ist doch diese Identität von jener Weiblichkeit durchzogen, die der Feminismus sanktionieren möchte – oder nicht? Wie steht es also um jene Genderklischees und dem Feminismus?

Rede zur Zelle 107

Diese Rede wurde anlässlich der Performance „Zelle 107“ von Johann G. gehalten. Dazu siehe auch Morituris Bericht zur Zelle 107 für weitere Einblicke.

Bericht zur Zelle 107

Dieser kurze Artikel berichtet über die Zelle 107, eine den öffentlichen Raum für die Knustausstellung umfunktionierende Performance des verehrten Johann von G.

Kommentar zu Jakob Augsteins Interview mit Sarah Wagenknecht

Das Interview Jakob Augsteins mit Sarah Wagenknecht ist in der 42. Ausgabe 2018 des Freitags erschienen und besticht durch seltsame Definitionen Wagenknechts und ihrem gekonnten Vorbei-reden an bestimmten Frageimplikationen, die in an dieser Stelle eine Kommentierung verdienen. Augstein in der Rolle des Fragenstellers kommt dabei ebenfalls schlecht weg.

Kommentar zum Umgang mit Asyl- und Menschenrecht

Schnell wird heuzutage von der Großartigkeit der westlichen Werte gesprochen. Doch ist am Umgang mit dem Asyl- und Menschenrecht eine Diskrepanz zwischen dem goldenen Schein und der tatsächlichen wirklichen Anwendung dieser Rechte wie auch ihrer Wirkungen und Bedingungen zu sehen, die eine kritische Hinterfragung provoziert und ein eher dunkles Bild der hochgehaltenen Rechte zurücklässt.

Walter Benjamins Spiegelkabinett

Von Walter Benjamins Reisen in verschieden Städte zeugen seine sogenannten Städtebilder, kurze Texte, in denen der Philosoph und Kritiker seine Erfahrungen an dem jeweiligen Ort für sein Publikum greifbar macht. Dieser Essay beleuchtet das Städtebild Paris, die Stadt im Spiegel vor der Folie seiner Erkenntniskritischen Vorrede genauer.

Die Idee Marseilles

Ein Essay, der sich mit der essayistischen Darstellungsweise Benjamins beschäftigt, wie er sie in der Erkenntniskritischen Vorrede entwirft und die den Anspruch postuliert, die Idee in den Phänomenen durch die Sprache der Bilder erscheinen zu lassen. Dieser Text versucht diese Vorgehensweise an Benjamins Städtebild zu Marseille aufzuzeigen.

Die Meinung der Vielen als Grundlage der Macht bei Hannah Arendt

Diese Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von persönlicher Meinung, der Meinung der Vielen und der Macht innerhalb eines Staates ist durchaus eine philosophisch-wissenschaftliche Exergese beziehungsweise Interpretation von Arendts politischer Theorie des Urteilens und der Macht. Doch mit ein bisschen Abstraktionsvermögen kann sie auch als eine Perspektive auf die Meinungsbildung in einer Gesellschaft und die Debatte über die Frage, ob man mit Andersdenkenden kommunizieren sollte, gelesen werden.

Wahrheit und Lüge in Aussage und Sprache des Politischen

Obwohl Friedrich Nietzsche und Brice Parain sich der Wahrheit auf unterschiedliche Weise nähern, ist sie für beide etwas Dynamisches, dass durch die Sprache des Menschen veräußert und festgelegt wird. Wahrheit und Lüge innerhalb einer Aussage geraten dabei in engen Zusammenhang, was den Wert der Ersteren in Zweifel zieht. In diesem Essay – der einen Beitrag zu dem kollektiven subtil/skurril Projekt darstellt – findet eine Untersuchung von Vorgängen innerhalb des politischen Geschehens anhand der wahrheits- und sprachkritischen Konzeptionen von Nietzsche und Parain statt.

Baudelaire und der Haschischrausch

In seinem Werk Die Künstlichen Paradiese aus dem Jahr 1860 beschreibt Charles Baudelaire die Auswirkungen von Cannabis und anderen Drogen auf den geistigen Zustand des Menschen. Dieser Essay stellt im Rahmen des kollektiven subtil/skurill-Projekts Wahrheit & Lüge die Gedanken des französischen Dichters zum rauschhaften Teufelspakt des Haschischessers dar.

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