Juni 2017

Die poetische Ekstase

Künstlerischer Rausch, poetischer Wahn, schriftstellerische Ekstase: Dass bei der Produktion von Literatur der kreative Rausch des Schaffens eine wichtige Rolle spielt, ist jedem bewusst. Dieser Essay untersucht das Spannungsverhältnis, das zwischen kreativem Schaffen und drogeninduziertem Rausch besteht am Beispiel von Hoffmanns „Der goldene Topf“ und DeQuinceys „Bekenntnisse eines englischen Opiumessers“.

Die Deutung von Albertines Traum in der „Traumnovelle“ Arthur Schnitzlers

Die Traumdeutung begann mit Arthur Schnitzler und Sigmund Freud im Jahre 1899/1900. In Schnitzlers gesammeltem Werk lässt sich die Thematik des Traums wiederfinden. In der „Traumnovelle“ ist der Traum das zentrale Motiv. In diesem Werk des Dichters aus dem Jahre 1925, sind seine Theorien über den Traum das grundlegende Netz für die gesammte Komposition der inneren Parallelen.

Aphorismen

Sei gegrüßt Leonard, wie du sicherlich anhand meiner wenig verschleiernden Mailadresse (sie macht keinen Hehl, den Namen zu offenbaren) bereits vermutet hast, bin Ich derjenige der schreibt. Lange ist es her, viel länger fühlt es sich an, dass wir uns gesprochen haben. Das letzte Mal, an das ich mich zu erinnern vermag, war der Sommer vergangenen Jahres vor dem Antlitz des Universitätsgebäudes auf dem die Anschrift prangt „Die Wahrheit wird euch frei machen“. Diese verheißenden Worte, die ich stets aus dem Augenwinkel (binokular oder mononukolar oder metaphysisch) zu erblicken trachte, wenn meine Perspektive es zulässt, entstammt ursprünglich dem Johannesevangelium. Dort lautet die ungekürzte Passage wie folgt: „Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen.“ Doch wer will stets alles in Kontext oder Begriffen fassen? Wer will… Weiterlesen »Aphorismen

Die Kunst des Covers

Im New York der späten 1960er Jahre schmiedeten zwei Kunstformen eine kreative Allianz, die bis heute währt und bereits viele geniale Werke hervorgebracht hat: Musik und bildende Kunst vereinigten sich in der Cover-Art zu einer kontextuellen Schaffensweise, deren Wirkung im Alltag so deutlich zu spüren ist. Dieser Essay liefert einen kurzen Abriss der Hintergründe dieser Entwicklung.